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11/1977 (23)
Der neue Doge
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Heft 11/1977
Heft 11/1977
Sowohl Raffamoneti als auch Cassalera, die beiden Dogen-Kandidaten, erfahren durch ihre Spizel von der Scheinhochzeit ihrer Kinder Aldo und Rosalia. In der Glashütte treffen sie zu einer handgreiflichen Diskussion zusammen. Erst der Dorfpfarrer Monsignore Longo, der sich beklagen will, dass er bei der Trauung übergangen wurde, kann die beiden trennen. Mit dem Eintreffen Harlekins und seiner Freunde klärt sich auch der Streich der Komödianten auf. Um nicht zum Gespött ganz Venedigs zu werden, einigen sich die beiden Kontrahenten: der neue Doge wird Raffamoneti, dafür werden Cassaleras sämtliche Schulden erlassen; schließlich wird die Trauung durch Monsignore Longo legal wiederholt. Das Versprechen, Harlekins Pläne in Zukunft zu unterstützen, halten die Herren jedoch nicht.

Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband 6 „Auftritt der Komödianten”
  • Abrax' Schützenregel: „Halt trocken Lunt' und Feuerstein und trüb' das Auge nicht mit Wein!”
  • Kommentar zur unkonventionellen Übergabe des Hochzeitskuchens an den Bräutigam: „Dieser Mürbeteig passt gut zu seinem weichen Keks!”
  • Harlekin erläutert die Ziele des Komödienspiels an einem Gleichnis: „Scharf wie der Hobel sei mein Witz...”
  • die Hochzeit des Dogen mit dem Meer wird auf einer Doppelseite dargestellt; sie war in Heft 102 von 1965 schon einmal (Titel-)Thema
  • auf der Rückseite wird die entstandene Lage allegorisch illustriert, außerdem sind die 15 Gewinner der Preisaufgabe aus Heft 5/1977 namentlich genannt