www.tangentus.de Archiv
www.tangentus.de
MOSAIK online Fanzine

Letzte Aktualisierung:
( 6. Dezember 2007 )

Archiv
Inhalt
Neues
Zur Homepage
eMail
Gästebuch

vorige Seite nächste Seite
( 132 134 )

133 / Dezember 1967
Die Nacht im Serail
Archiv

Heft 133
Heft 133
Durch die aufgebrachte Volksmenge hindurch gelang es den Schergen Fuad und Mirza knapp, den beschlagnahmten türkischen Honig in den Sultanspalast zu bringen. Um die Süssigkeit vor den naschaften Haremsdamen zu schützen, lässt der Sultan die zwei Honigtöpfe auf einer Säule innerhalb des Springbrunnens im Gartenpavillon vermeintlich sicher deponieren. Auch schlägt er sein Nachtlager im Pavillon auf. Als die Nacht hereingebrochen ist, wird es lebendig im Serail. Die Digedags und Runkel steigen aufs Pavillondach, um den Honig zu angeln; die Frauen im Harem schicken die Lieblingsfrau vor, um nach der Leckerei zu sehen; die entlassenen Alchimisten Bukbuk, Bakbak und Bekbek bestreichen den Boden um den Springbrunnen mit ihrem Spezialkleber, um sich am Sultan zu rächen.
Runkel gelingt es, den Honigkorb zu angeln, dabei verliert er das als Umhang getragene Tigerfell. Die Nachtigall aus Schiras hält den Tiger für echt, ihr Schrei weckt den Sultan und alle Wachen – bald kleben sie alle am Fußboden fest. Als sie auf die Idee kommen, sich der Schuhe zu entledigen, haben sich sowohl die Alchimisten als auch Runkel und die Digedags schon in Sicherheit gebracht.
Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband „Suleikas Hochzeitsgeschenk” (Runkelserie Band 7) und in der Reprintmappe XII
  • der Traum des Sultans, er schwebe als Honigbiene über eine Wiese mit Blumen und sauge den Nektar aus den Blüten, wird bildlich dargestellt; später verwandelt er sich in einen Albtraum mit einem bösen Rieseninsekt
  • der Scheich beschließt: „Auch ich will mich früh zur Ruhe begeben, denn morgen will ich mal ein bisschen regieren.”