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132 / November 1967
Türkischer Honig für Basra
Vor 50 Jahren

Heft 132
Heft 132
Gleich an der Anlegestelle der Hafenstadt im Persischen Golf Basra beginnt der Händler, der Runkel und die Digedags freundlicherweise mitgenommen hat, mit dem Verkauf des Türkischen Honigs. Die Schergen des Scheichs Fuad und Mirza beschlagnahmen die Süßigkeit und lassen die Digedags Proben zum Gebieter tragen. Dort sind gerade die Alchimisten Bukbuk, Bakbak und Bekbek mit der Herstellung künstlichen Türkischen Honigs beschäftigt, deren Versuch jedoch kläglich scheitert. Sie kaufen den Schergen gegen einen Beutel Gold den echten Honig ab und geben ihn als ihr Produkt aus. Die Lüge fliegt auf, als sich Fuad und Mirza über die falschen Goldstücke beschweren. Die Digedags, die sich heimlich eingeschlichen und alles beobachtet haben, fliehen als Prinzen verkleidet, auf Straußen reitend, zum Hafen, um die restliche Ware vor dem Zugriff des Scheichs in Sicherheit zu bringen.

Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband „Suleikas Hochzeitsgeschenk” (Runkelserie Band 7) und in der Reprintmappe XI
  • Runkels Ritterregeln: „Ein Ritter meide das Gedrängel, er sei geduldig wie ein Engel!”
    „Ein Ritter in der Fremde draußen sitzt stets zu Pferd, doch nie auf Straußen!”
    „Ein Ritter hat noch nie erlaubt, dass ihm ein Scheich den Honig raubt! ”
  • eine Portion Türkischer Honig kostet einen Piaster; Runkel spendiert für arme Kinder einige Portionen aus der Flüchekasse des Emirs
  • im Harem des Scheichs Abdul Ibrahim Ben Feisal Ibn Kassim Abu Simbel ist eine blumige Sprache gebräuchlich: „O du im Abnehmen begriffener Mond am Himmel unserer Träume”