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Letzte Aktualisierung:
  10. Februar 2011

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2/1981 (62)
Die Sterndeuter
Vor 40 Jahren


Heft 2/1981
Heft 2/1981
Als angebliche Sterndeuter aus Salamanca sind die Abrafaxe im Souterrain auf Don Ferrandos Schloss untergebracht. Brabax vertieft sich sofort in die Familienchronik, während der mit der Verpflegung unzufriedene Califax auf die Suche nach etwas Essbarem geht. Er entdeckt einen Gefangenen im Verlies, der offensichtlich verwirrt ist und nur die Worte „Schatz, Meer, Dreieck, Saturnius” stammelt. Brabax vermutet, dass der Gefangene, der seit zwei Jahren im Schloss untergebracht ist, mit Don Ferrandos Vetter Alfonso identisch ist, der laut Chronik vor zwei Jahren in Peru verschollen sein soll. Kurze Zeit später werden die Abrafaxe vom Don geholt, um eine Dreiecks­konstellation mit dem Planeten Saturn zu berechnen. Offensichtlich ist Don Ferrando hinter einem Schatz her, dessen Versteck nur Don Alfonso kennt. Die Abrafaxe beschließen, den Gefangenen zu befreien, und nehmen deshalb per Lichtsignal und Papiertaube Kontakt mit Don Quixote und Sancho Pansa auf, die in der Nähe des Schlosses lagern.

Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband 16 „Der Schatz des Don Alfonso”
  • Geschichtsbeitrag auf Seite 2: die drei bedeutenden spanischen Dichter Miguel de Cervantes Saavedra (1547–1616), der Autor von „Don Quixote”; Lope de Vega (Félix Lope de Vega Carpio, 1562–1635) und Calderón de la Barca (1600–1681), dessen vollständiger Name Pedro Calderón de la Barca y Barreda González de Henao Ruiz de Blasco y Riaño (!) lautet, werden vorgestellt
  • die Abrafaxe sind mit dem Quartier und dem Service unzufrieden:
    „Zimmer nennt er das! Hat man Worte! Rumpelkammer pflegt man so etwas zu nennen!”
    „Waaas? Bloß ein Kanten Brot und ein Stück Käse?!”
  • mit der Drohung, ihn in einen Maulwurf zu verwandeln, bringen die Abrafaxe den Diener zum Reden
  • Don Quixote versucht ein Lied zu dichten: „Dulcinea von Toboso,/ minniglich gedenk' ich dein –,/ find' ich keinen Reim auf -oso,/ lass ich es gleich wieder sein.”